Völkerverständigung - Farbe ist Leben

2010

Malen mit Menschen m. Behinderungen,
           Dorsten 2010

02.-03.01.:

Ausmalen des Eingangsbereiches des „Lebenscenters für Menschen mit Behinderungen“. Menschen unterschiedlichen Alters mit Behinderungen malen zusammen mit einigen älteren Schülerinnen (Malclub G. Paul) sich selber in Lebensgröße auf die Wände (s. Ernée); Thema: „Tanz des Lebens - Lebensfreude“.

28.02.-25.03.:

Ausstellung metergroßer Bilder und einer Fotodokumentation unserer Projekte der vergangenen 5 Jahre in der Agathakirche in Dorsten zum fünfjährigen Bestehen der „Regenbogenwerkstatt e. V. “, Thema: „Gerechtigkeit, Friede u. Bewahrung d. Schöpfung“.

23.05.(Pfingstsonntag):

Gemeinsame Malaktion mit BesucherInnen aus Ernée im Atelier in Dorsten mit ca. 40 Personen jeden Alters.

15.-28.07.:

Malen an der Mauer in Bethlehem 2010

Reise mit 15 meist jugendlichen Personen nach Bethlehem (Palästinensergebiet), um dort auf „Dahers Weinberg“ mit anderen Helfern aus 10 Ländern den 14-tägigen Ferienspaß für 80 Kinder/Jugendliche mitzugestalten; auf 6 Wänden entstehen große Malereien, darunter auf ca. 15m der berüchtigten 9 m hohen Betonmauer in Bethlehem, Thema: „Ich schaue dich an, du schaust mich an“.; Akteure: Kinder, Jugendliche u. Erwachsene aus Palästina u. vielen Nationen sowie Malclub G. Paul.



22.08.-13.09.:

Eröffnung unserer Dorstener Ausstellung (s.o.) in der ev. Kirche in Ladbergen im Gottesdienst unter aktiver Beteiligung älterer Schülerinnen des Malclubs G. Paul.

August:

Ende August brachte uns Herr Kh. Strötzel&xnbsp;im Auftrag der „LAG Kunst und Medien NRW e.V.“ 4 lebensgroße Figurinen aus Holz, zwei Pärchen, &xnbsp;die unter dem Thema „Generation Zukunft“ von jungen Menschen in NRW gemäß ihren Wünschen und Ideen gestaltet werden sollten. Dabei kamen sehr fantasievolle Gestaltungen zum Vorschein, ob es sich nun um „Pop“ oder „Eine-Welt“-Themen handelte. Von den 800 in ganz NRW &xnbsp;verteilten Figurinen sollten nach der Anzahl der Landtagsabgeordneten 171 im Landtag in Düsseldorf aufgestellt werden, andere dagegen im Kulturzentrum „U“ in Dortmund.
Eine weibliche Figurine (von Lea Spachowski besonders originell und ausnehmend schön gestaltet) hat uns bei der Präsentation „Zukunftsideen“ in der letzten Januarwoche 2011 im „dm Markt“ in Dorsten vertreten, zusammen mit Text- und Bildmaterial zu unseren Aktionen.

11.-12.09.:

„Offenes Atelier“ im Rahmen der „Fairen Wochen“ in Dorsten.

Oktober 2010:

Aktualisierung und Neuentwurf unseres Flyers.

07.11.:

Teilnahme am „Lichterfest“ in Dorsten mit einem Ausstellungsstand.

20.11.:

Diskussionsveranstaltung mit Ruth Weiss in Ladbergen zum Thema „Friedensprozess in Israel und Palästina“.

04.12.:

Von uns bemalte Mauer in Bethlehem 2010

Öffentliches adventliches Kaffeetrinken im M.-Luther-Saal in Dorsten-Holsterhausen mit Präsentation des Bethlehemprojektes.











13.11.10 - 31.01.11:

Teilnahme an der „Krippenausstellung“ im Krippenmuseum in Telgte mit einem ca. 1m hohen Holzstern, ausgefüllt mit Porträts von 27 Kindern/Jugendlichen aus Bethlehem u. Umgebung.

17.11.:

Eine Auswahl unserer großen Projekt-Bilder wird zum Lehrertag in der ev. Jugendbildungsstätte in Tecklenburg gezeigt.

Wir weigern uns Feinde zu sein, Tent of Nations bei
            Bethlehem

"Wir weigern uns Feinde zu sein" - Stein am Eingang zu "Tent of Nations" bei Bethlehem (Palästinensergebiete) (www.tentofnations.org)

Im Jahr 2010:

Wir konnten auch weiterhin durch zweckgebundene Spenden einige Jugendliche und Erwachsene in Livingstone in Sambia unterstützen, vor allem zur Aus-und Weiterbildung.



2011

Mandala Lienen 2011

18.06.-19.06.:

Der Krieg und der Frieden haben viele Gesichter; das wurde uns wieder am 18.6.2011 klar, als wir mit 13 jungen Leuten aus Namibia und 13 jungen Leuten aus Lienen und dem übrigen NRW in Lienen am Teutoburger Wald ein ca. 4x4m großes Wandbild, ein Mandala mit vier biblischen Geschichten, an die Stirnwand des Evangelischen Gemeindehauses gemalt haben. Niemand von den Teilnehmenden hat sich wohl vorgestellt, eines Tages ein so großes Bild im öffentlichen Raum zu malen, Po an Po auf dem Gerüst mit Menschen, die er/sie nie gesehen hat, die 10.000 km voneinander entfernt wohnen und aus ganz unterschiedlichen Hintergründen kommen: Hier die wohlversorgten jungen Menschen aus einem reichen Land, deren Zukunftsaussichten nicht schlecht sind, dort die arbeitslosen jungen Menschen aus Slumgebieten von Windhoek (Namibia), deren Wellblechhütten ohne Wasser- und Stromanschluss sind, und deren Zukunftsaussichten ungewiss bis düster sind.
Sie haben nebeneinander gesessen und gemalt, sie haben einander wahrgenommen, haben miteinander gesprochen und wissen nun voneinander. Was keiner von uns vergessen wird, wie kreativ die jungen Menschen aus Namibia mit ihrer Situation der Arbeitslosigkeit umgehen; statt in die Prostitution oder Kriminalität abzugleiten, haben sie vor drei Jahren einen Chor gegründet, dessen Gesänge und Tänze uns alle von den Stühlen rissen und zu „standing ovations„ auf die Beine brachten. Auch auf dem Dresdner Kirchentag ist dieser Chor namens Thlokomela aufgetreten.
So sehen z.B. „Gesichter des Friedens“ aus.